Die Lieferketten für Lebensmittel geraten regelmäßig im Kontext der Einnahmesituation von Landwirtinnen und Landwirten in den Fokus politischer Maßnahmen. Eingriffe in die Märkte mit dem Ziel, faire Vertragsbeziehungen in der Lieferkette sicher zu stellen und die womöglich bestehende missbräuchliche Ausnutzung von Marktmacht zu unterbinden, bergen stets das Risiko von Wettbewerbsverzerrungen – auch zulasten derjenigen Marktteilnehmer, die eigentlich geschützt werden sollen. Sie sollten daher gestützt auf eine klare Tatsachengrundlage erfolgen.
