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Pressestatement zum Preisanstieg der Spritpreise im EU-Vergleich

Bonn, 19. März 2026


Die aktuellen Daten der EU-Kommission zu den Kraftstoffpreisen der 27 Mitgliedstaaten vom 16. März zeigen, dass Deutschland beim Preisanstieg der Spritpreise weiterhin auf hohem Niveau bleibt. Im Vergleich zur Woche vor Kriegsbeginn gibt es hierzulande einen Anstieg von 27 Cent pro Liter bei Benzin und 42 Cent pro Liter bei Diesel. Der EU-Durchschnitt stieg im selben Zeitraum bei Benzin um 20 Cent pro Liter und beim Diesel um 36 Cent pro Liter. Verglichen mit den Daten vom 9. März zeigt sich: Viele andere EU-Staaten holen auf und nähern sich beim Preisanstieg den deutschen Werten an. Dementsprechend fällt auf, dass der Ölpreisanstieg hierzulande besonders schnell an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wurden. In Kombination mit dem insgesamt hohen Preisanstieg kann dies auf eine geringere Wettbewerbsintensität im Kraftstoffmarkt hindeuten. In Märkten mit geringem Wettbewerbsdruck oder oligopolistischen Strukturen lassen sich Preiserhöhungen in der Regel leichter und schneller durchsetzen, während sie in Märkten mit mehr Wettbewerb häufig langsamer oder schwächer bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen.

  1. Grafik zum Preisanstieg der Benzinpreise (Download)
  2. Grafik zum Preisanstieg der Dieselpreise (Download)

Pressestatement zum Preisanstieg der Spritpreise im EU-Vergleich

Bonn, 12. März 2026


Die aktuellen Daten der EU-Kommission zu den Kraftstoffpreisen in den 27 Mitgliedstaaten zeigen ein klares Bild: Deutschland ist beim Preisanstieg Spitzenreiter. Vergleicht man die Kraftstoffpreise an den Tankstellen ohne Steuern und Abgaben von dieser Woche mit der Woche vor Kriegsbeginn, liegt der Dieselpreis in Deutschland um 44 Prozent höher. Im EU-Durchschnitt beträgt der Anstieg dagegen 29 Prozent. Bei Benzin liegt der Preisanstieg in Deutschland bei 29 Prozent, im EU-Durchschnitt dagegen nur bei 16 Prozent. Zum Vergleich: Der zugrunde liegende Ölpreis ist im selben Zeitraum um 27 Prozent gestiegen. Die höheren Kraftstoffpreise sind in geopolitischen Krisen wie diesen zunächst vor allem auf gestiegene Ölpreise zurückzuführen. Dass die Preisanstiege in Deutschland deutlich stärker ausfallen als im europäischen Durchschnitt, ist ein Hinweis darauf, dass wir strukturelle Probleme im Mineralölmarkt anpacken müssen.

  1. Grafik zum Preisanstieg der Benzinpreise (Download)
  2. Grafik zum Preisanstieg der Dieselpreise (Download)

Pressestatement zu hohen Spritpreisen: Mehr Transparenz und Wettbewerb

Bonn, 10. März 2026


Wenn geopolitische Krisen die Rohstoffpreise in die Höhe treiben, sind höhere Spritpreise zunächst nachvollziehbar. Wettbewerbspolitisch problematisch wird es aber, wenn die Spritpreise stärker steigen als die Rohstoffpreise. Letzte Woche fiel der Anstieg der Benzin- und Dieselpreise in Deutschland mehr als doppelt so hoch aus wie im EU-weiten Durchschnitt. Darauf deuten Daten der EU-Kommission hin. Das liegt nicht an Steuern und Abgaben, denn diese sind fix. Das Problem liegt vielmehr in der Struktur des Großhandels. Wenige integrierte Konzerne kontrollieren Raffinerien, Großhandel und Tankstellen zugleich. Das dämpft den Wettbewerbsdruck.

Deshalb ist es richtig, dass das Bundeskartellamt die Preisentwicklung und die Margen im Mineralölmarkt über seine Markttransparenzstelle beobachtet und auf Grundlage seiner Sektoruntersuchung ein Verfahren nach § 32f GWB eingeleitet hat. Klar ist aber auch: Das Kartellrecht ist kein Instrument für schnelle Preiskorrekturen über Nacht. Wer jetzt einfache Lösungen wie einen neuen Tankrabatt, eine Übergewinnsteuer oder starre Preisdeckel verspricht, macht es sich zu leicht. Solche Maßnahmen kosten Milliarden, kommen je nach Schätzung nicht vollständig bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern an oder greifen tief in den Marktmechanismus ein und können so neue Probleme schaffen.

Sinnvoller ist das österreichische Modell. Preiserhöhungen werden auf einmal täglich begrenzt, Senkungen bleiben jederzeit möglich. So werden Verbraucherinnen und Verbraucher vor abrupten Preissprüngen geschützt, ohne den Wettbewerb auszuhebeln. Ein weiterer sinnvoller Vorschlag könnte sein, dass Apps nicht alle Tankstellen im Umkreis anzeigen, sondern nur die günstigsten Tankstellen. Mittelfristig sind jedoch vor allem strukturelle Reformen nötig: mehr Transparenz im Großhandel und ein stärkerer Wettbewerb durch unabhängige Anbieter.

Pressestatement zum Preisanstieg der Spritpreise im EU-Vergleich

Bonn, 19. März 2026


Die aktuellen Daten der EU-Kommission zu den Kraftstoffpreisen der 27 Mitgliedstaaten vom 16. März zeigen, dass Deutschland beim Preisanstieg der Spritpreise weiterhin auf hohem Niveau bleibt. Im Vergleich zur Woche vor Kriegsbeginn gibt es hierzulande einen Anstieg von 27 Cent pro Liter bei Benzin und 42 Cent pro Liter bei Diesel. Der EU-Durchschnitt stieg im selben Zeitraum bei Benzin um 20 Cent pro Liter und beim Diesel um 36 Cent pro Liter. Verglichen mit den Daten vom 9. März zeigt sich: Viele andere EU-Staaten holen auf und nähern sich beim Preisanstieg den deutschen Werten an. Dementsprechend fällt auf, dass der Ölpreisanstieg hierzulande besonders schnell an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wurden. In Kombination mit dem insgesamt hohen Preisanstieg kann dies auf eine geringere Wettbewerbsintensität im Kraftstoffmarkt hindeuten. In Märkten mit geringem Wettbewerbsdruck oder oligopolistischen Strukturen lassen sich Preiserhöhungen in der Regel leichter und schneller durchsetzen, während sie in Märkten mit mehr Wettbewerb häufig langsamer oder schwächer bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen.

  1. Grafik zum Preisanstieg der Benzinpreise (Download)
  2. Grafik zum Preisanstieg der Dieselpreise (Download)

Pressestatement zum Preisanstieg der Spritpreise im EU-Vergleich

Bonn, 12. März 2026


Die aktuellen Daten der EU-Kommission zu den Kraftstoffpreisen in den 27 Mitgliedstaaten zeigen ein klares Bild: Deutschland ist beim Preisanstieg Spitzenreiter. Vergleicht man die Kraftstoffpreise an den Tankstellen ohne Steuern und Abgaben von dieser Woche mit der Woche vor Kriegsbeginn, liegt der Dieselpreis in Deutschland um 44 Prozent höher. Im EU-Durchschnitt beträgt der Anstieg dagegen 29 Prozent. Bei Benzin liegt der Preisanstieg in Deutschland bei 29 Prozent, im EU-Durchschnitt dagegen nur bei 16 Prozent. Zum Vergleich: Der zugrunde liegende Ölpreis ist im selben Zeitraum um 27 Prozent gestiegen. Die höheren Kraftstoffpreise sind in geopolitischen Krisen wie diesen zunächst vor allem auf gestiegene Ölpreise zurückzuführen. Dass die Preisanstiege in Deutschland deutlich stärker ausfallen als im europäischen Durchschnitt, ist ein Hinweis darauf, dass wir strukturelle Probleme im Mineralölmarkt anpacken müssen.

  1. Grafik zum Preisanstieg der Benzinpreise (Download)
  2. Grafik zum Preisanstieg der Dieselpreise (Download)

Pressestatement zu hohen Spritpreisen: Mehr Transparenz und Wettbewerb

Bonn, 10. März 2026


Wenn geopolitische Krisen die Rohstoffpreise in die Höhe treiben, sind höhere Spritpreise zunächst nachvollziehbar. Wettbewerbspolitisch problematisch wird es aber, wenn die Spritpreise stärker steigen als die Rohstoffpreise. Letzte Woche fiel der Anstieg der Benzin- und Dieselpreise in Deutschland mehr als doppelt so hoch aus wie im EU-weiten Durchschnitt. Darauf deuten Daten der EU-Kommission hin. Das liegt nicht an Steuern und Abgaben, denn diese sind fix. Das Problem liegt vielmehr in der Struktur des Großhandels. Wenige integrierte Konzerne kontrollieren Raffinerien, Großhandel und Tankstellen zugleich. Das dämpft den Wettbewerbsdruck.

Deshalb ist es richtig, dass das Bundeskartellamt die Preisentwicklung und die Margen im Mineralölmarkt über seine Markttransparenzstelle beobachtet und auf Grundlage seiner Sektoruntersuchung ein Verfahren nach § 32f GWB eingeleitet hat. Klar ist aber auch: Das Kartellrecht ist kein Instrument für schnelle Preiskorrekturen über Nacht. Wer jetzt einfache Lösungen wie einen neuen Tankrabatt, eine Übergewinnsteuer oder starre Preisdeckel verspricht, macht es sich zu leicht. Solche Maßnahmen kosten Milliarden, kommen je nach Schätzung nicht vollständig bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern an oder greifen tief in den Marktmechanismus ein und können so neue Probleme schaffen.

Sinnvoller ist das österreichische Modell. Preiserhöhungen werden auf einmal täglich begrenzt, Senkungen bleiben jederzeit möglich. So werden Verbraucherinnen und Verbraucher vor abrupten Preissprüngen geschützt, ohne den Wettbewerb auszuhebeln. Ein weiterer sinnvoller Vorschlag könnte sein, dass Apps nicht alle Tankstellen im Umkreis anzeigen, sondern nur die günstigsten Tankstellen. Mittelfristig sind jedoch vor allem strukturelle Reformen nötig: mehr Transparenz im Großhandel und ein stärkerer Wettbewerb durch unabhängige Anbieter.

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